Die Umwelttechnik wächst in Österreich teilweise, mehr als in anderen Branchen. Für Personen die im Bereich Handwerk und Planung tätig sind, bietet das WIFI nun „grünes“ Zusatz-Know-how. In Österreich sind derzeit über 185.000 Menschen im Umweltbereich tätig. Dieser ist mittlerweile ein enormer Wirtschaftsfaktor, von der Beschäftigtenzahl her vergleichbar mit der Gastronomie- und Beherbergungsbranche. Und er legt weiter an Bedeutung zu. Das soll gemeinsam mit Anreizen zur Gebäudesanierung laut Umweltministerium weitere 90.000 Green Jobs bringen. „Grünes“ Wissen wird vorausgesetzt Der Bedarf an Fachkräften mit „grüner“ Zusatzqualifikation steigt. „Während der Fachkräftemangel bisher eher ein Thema im Metallbereich war, verlagert sich dies jetzt in den Umweltbereich“, weiß WIFI NÖ-Institutsleiter Mag. Andreas Hartl. „Grünes“ Know-how, also zum Beispiel das Wissen in Sachen Energieeffizienz, in vielen Berufen als selbstverständlich vorausgesetzt werden.“ Das WIFI setzt sich daher dafür ein, mehr technisch Interessierte für die Öko-Technik zu beigeistern. „Grüne“ Angebote im WIFI Niederösterreich Die Dringlichkeit des Klimaschutzes führt in den Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern zu neuen Anforderungen an die Energieeffizienz von Wohnbauten. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Energieausweis. Aber der Umwelt wird auch in vielen anderen Bereichen Rechnung getragen, z. B. in der Elektrotechnik oder auch in der Automatisierungstechnik. Das komplette Weiterbildungsangebot des WIFI Niederösterreich im Bereich "Green Jobs" finden Sie hier. Doppelter Nutzen „Grünes Know-how trägt maßgeblich zur Employability bzw. Jobsicherheit bei“, betont Hartl. „Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren, nicht unwesentlichen Nutzen: Wer sich bei der Energieeffizenz auskennt, senkt den eigenen Energieverbrauch. Das spart Kosten und schützt die Umwelt.“
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