Sachkundenachweis im Umgang mit Giften
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Sachkundenachweis im Umgang mit Giften

Der positive Abschluss dieses Seminars sowie die Absolvierung eines Erste-Hilfe-Kurses im Ausmaß von mindestens 8 Stunden gelten als Sachkundenachweis, der Voraussetzung zur Erlangung einer Giftbezugsbewilligung gemäß § 42 Absatz des Chemikaliengesetzes 1996 idgF ist.

2 Kurstermine
08.10.2021 - 22.10.2021 Tageskurs
Blended Learning Kurs
Online WIFI Mödling
Verfügbar
760,00 EUR
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Mo, Mi 13.00-17.00, Fr 8.00-16.30 Praxis: 22.10.2021 in der Pädagogischen Hochschule Baden
Kursdauer: 24 Lehreinheiten (ca. 12,0 pro Woche)
Stundenplan

Guntramsdorfer Straße 101
2340 Mödling

Kursnummer: 32700011

Mo, Mi 13.00-17.00, Fr 8.00-16.30 Praxis: 25.03.2022 in der HLUW Yspertal
Kursdauer: 24 Lehreinheiten (ca. 12,0 pro Woche)
Stundenplan

Mariazeller Straße 97
3100 St. Pölten

Kursnummer: 32700021
16.10.2020 - 23.10.2020 Tageskurs
Präsenzkurs
WIFI Mödling
Logo für Durchführungsgarantie
720,00 EUR

Fr, Sa 8.00-16.15 Praxis: 23.10.2020 in der Pädagogischen Hochschule Baden
Kursdauer: 24 Lehreinheiten
Stundenplan

Guntramsdorfer Straße 101
2340 Mödling

Kursnummer: 32700010

Do, Fr, Sa 8.00-16.15 Praxis: 27.3.2021 in der HLUW Yspertal
Kursdauer: 24 Lehreinheiten (ca. 18,7 pro Woche)
Stundenplan

Mariazeller Straße 97
3100 St. Pölten

Kursnummer: 32700020

Sachkundenachweis im Umgang mit Giften

In diesem Seminar eignen Sie sich die erforderlichen Kenntnisse im Hinblick auf den sachgemäßen und sicheren Umgang mit Giften laut § 4 der Giftverordnung 2000 an. Gemäß dieser Rechtsvorschrift sind nur mehr jene Personen zum Giftbezug berechtigt, die eine in der Anlage 4 der Verordnung geregelte Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben.
 
Von dieser Regelung ausgenommen sind Absolvent/innen der folgenden Studienrichtungen:

  • Medizin
  • Veterinärmedizin
  • Pharmazie
  • Chemie sowie Technische Chemie (einschließlich Lehramt)
  • Lebensmittel- und Biotechnologie
sowie Absolvent/innen in:
  • Biologie oder Chemie einschlägiger mittlerer und höherer Ausbildungen
Im Teilnahmebeitrag ist ein einmaliger kostenloser Prüfungsantritt enthalten.
Beachten Sie auch die Möglichkeit, diverse Förderungen in Anspruch zu nehmen und so den Teilnahmebeitrag zu reduzieren. Über die Voraussetzungen informieren Sie die jeweiligen Förderstellen.

1. Grundlagen der Physik und Chemie

  • Aggregatzustände
  • Lösungen (Konzentrationsangaben in Volumsprozent, Masseprozent, Mol)
  • Dissoziation und pH-Wert von Lösungen
  • Besondere physikalisch-chemische Eigenschaften (Flammpunkt, Brennbarkeit, Explosivität)
2. Grundlagen der Toxikologie
  • Dosis-Wirkungs-Beziehung (insbes. LD50- und LC50-Wert)
  • Expositions- und Aufnahmeformen
  • Toxikrokinetik und Toxikodynamik
  • Toxische Wirkungen
  • Auswirkungen chemischer Stoffe auf die Umweltmedien (Anreicherung, Persistenz, Abbaubarkeit)
3. AnwenderInnen-Schutz
  • Risiko und Gefährdungspotential
  • Grundlagen des Arbeitnehmerschutzes
  • Umgang mit gefährlichen Chemikalien: Persönliche Schutzmaßnahmen und Erste Hilfe Maßnahmen
  • Umgang mit gefährlichen Chemikalien im Betrieb: Vorsichtsmaßnahmen und Verhalten bei Einkauf, Lagerung, Entsorgung und Transport gefährlicher Chemikalien
  • Schutz besonders gefährdeter Personengruppen (Schwangere, Minderjährige)
4. Informationsquellen
  • Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (Gefahrensymbole und Gefahrenbezeichnungen H-Sätze, P-Sätze)
  • Sicherheitsdatenblatt
  • Grenzwerte (MAK-Werte, TRK-Werte, MIK-Werte)
  • Auskünfte im Vergiftungsfall
5. Gesetze und Vorschriften
  • Chemikaliengesetz und Chemikalienverordnung (insbes. Sorgfaltspflicht, Einstufung, Kennzeichnung, Verpackung)
  • Besondere giftrechtliche Bestimmungen (insbes. Aufzeichnungspflichten, Giftschrank, …)
  • relevante Bestimmungen des Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG)

Personen

  • die Gifte verwenden und mit Giften umgehen
  • die eine Giftbezugsbewilligung benötigen
  • die die Tätigkeit des/der Giftbeauftragten ausüben sollen
Für folgende Absolvent/innen ist dieses Seminar nicht zwingend zur Erlangung einer Giftbezugsbewilligung erforderlich
  •  Studium der Medizin / Veterinärmedizin / Pharmazie / Chemie / Technische Chemie / Lebensmittel- und Biotechnologie / Biologie
  • Universitäre Ausbildung in Toxikologie
  • HTL für Chemie
  • Chemieingenieurwesen
  • Kolleg für Chemie
  • Chemie-Fachschule
  • Diplomstudium Hauptschullehrer/in in Physik/Chemie
  • Berufsausbildung als Chemielaborant/in oder Chemieverfahrenstechniker/in
  • Werkmeisterschule für technische Chemie und Umwelttechnik

Tipp: Nutzen Sie diesen Kurs zur Auffrischung Ihrer Kenntnisse!

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