Werkmeisterschule für Berufstätige -  Bauwesen, Ausbildung  zum Baupolier, 2. Jahrgang Werkmeisterschule für Berufstätige -  Bauwesen, Ausbildung  zum Baupolier, 2. Jahrgang
Werkmeisterschule für Berufstätige - Bauwesen, Ausbildung zum Baupolier, 2. Jahrgang
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Von der Lehre zum Ingenieur

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1 Kurstermin
25.09.2020 - 14.01.2021 Wochenendkurs
WIFI St. Pölten
Verfügbar
1 090,00 EUR
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3. Semester, Fr 14.00-21.00, Sa 8.00-17.30 7.1-14.1.2021, Mo-Sa 8.00-16.45
Kursdauer: 280 Lehreinheiten (ca. 17,7 pro Woche)
Stundenplan

Mariazeller Straße 97
3100 St. Pölten

Kursnummer: 38742010

Werkmeisterschule für Berufstätige - Bauwesen, Ausbildung zum Baupolier, 2. Jahrgang

Die Werkmeisterschule, auch für Berufstätige, hat im Sinne des § 59 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) unter Bedachtnahme auf die in § 2 des Schulorganisationsgesetzes formulierten Ziele der österreichischen Schule in einem mindestens 1.040 Unterrichtseinheiten umfassenden Bildungsgang der Erweiterung der fachlichen und persönlichen Qualifikation von Personen mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung zu dienen.

Der Schwerpunkt liegt bei den fachbezogenen Gegenständen Baustatik und Festigkeitslehre, Bautechnisches Zeichnen, Baubetrieb und Baumaschinen, Vermessungswesen, Baukonstruktion, Tiefbau, Gebäudeinstallation, Stahl- und Holzbau, Bauökologie, Bausanierung und Revitalisierung. Begleitend zum 4. Semester wird die Abschlussarbeit erstellt. Inklusive aller Arbeitsunterlagen.

HINWEIS: Die Dauer einer Trainingseinheit (TE) beträgt bei dieser Veranstaltung 45 Minuten.

Beachten Sie auch die Möglichkeit, diverse Förderungen in Anspruch zu nehmen und so den Teilnahmebeitrag zu reduzieren. Über die Voraussetzungen informieren Sie die jeweiligen Förderstellen.

Ziel der Ausbildung: Die Werkmeisterschule für Berufstätige für Bauwesen ist schwerpunktmäßig auf den Erwerb von fachpraktischen Fähigkeiten ausgerichtet. Die Absolventinnen und Absolventen sind besonders befähigt, Aufgaben in der Ausführung, technischen Planung und Untersuchung von Bauwerken zu übernehmen. Kernbereiche der bautechnischen Ausbildung sind Bauphysik, Baustoffe und Bauökologie, Baukonstruktion, Baustatik und Festigkeitslehre, Baubetrieb und Baumaschinen, Tiefbau, Vermessungswesen, bautechnisches Zeichnen und angewandte Informatik (einschließlich CAD). Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,

  • die für den Beruf erforderliche Anwendungssicherheit durch praktische Arbeiten in Konstruktion und praxisbezogenen Projektarbeiten zu erreichen,
  • ein ausreichendes Verständnis über Konstruktion sowie Errichtung und Ausstattung von Bauwerken sicher zu stellen,
  • eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung zu vermitteln.

Fachliche Kernkompetenzen: Die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Bauwesen verfügen über folgende technische Kompetenzen:
  • Mitwirkung in der Planung und Konstruktion der Details von Bauvorhaben,
  • ökologische und ökonomische Materialauswahl und Produktionsvorbereitung,
  • Überwachung der Bauausführung und Baudurchführung,
  • Koordination der Bauhauptgewerbe und Baunebengewerbe auf der Baustelle einschließlich Qualitätssicherung,
  • Anwendung einschlägiger Bausoftware und Vermessungsgeräte,
  • Kenntnis der einschlägigen Vorschriften und Verfahren.

Fachübergreifende Kernkompetenzen: Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventinnen und Absolventen der Werkmeisterschule für Berufstätige für Bauwesen insbesondere befähigt werden,
  • praktische Aufgaben genau und systematisch nach technischen Vorgaben norm- und gesetzeskonform auszuführen,
  • Arbeitsaufträge sowohl eigenständig als auch im Team mit anderen Fachleuten zu erledigen,
  • sich in den für das Fachgebiet relevanten Bereichen selbstständig weiterzubilden sowie
  • mit Kunden und Lieferanten zu kommunizieren, relevante Dokumentationen zu verfassen, Beschreibungen und Fachliteratur zu verstehen.

Tätigkeitsfelder: Die Einsatzgebiete der Absolventinnen und Absolventen liegen in der Baukonstruktion und Bauinstallation, der Bauaufsicht einschließlich der Koordinierung aller am Bau beschäftigten Gewerbe, in Erhaltung und Betrieb von baulichen Anlagen sowie im Vermessungswesen. Auch die Dokumentation von Bauvorhaben, auch mittels einschlägiger Bausoftware, die Wartung von Baugeräten und Baumaschinen sowie das betriebliche Ausbildungswesen (im Besonderen auch Ausbildung von Lehrlingen) zählen zu den typischen Aufgabenbereichen der Absolventinnen und Absolventen. Die Anwendung einschlägiger Normen und Vorschriften über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Bauarbeiter-Schutzmaßnahmen sind Bestandteil aller Tätigkeiten.

Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (Lehrabschlussprüfung oder abgeschlossene Ausbildung an einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule)

  • MaurerIn
  • SchalungsbauerIn
  • TiefbauerIn
  • Steinmetze
  • Pflasterer
  • Zimmerer
  • oder verwandte Berufe

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