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Ausbildung Kunststoff 3D-Druck Gewerbe
Grundlagen der Polymertechnik
- Physikalische und chemische Grundlagen
- Herstellung der Kunststoffe
- Einteilung der Kunststoffe
- Eigenschaften von Thermoplasten, Elastomeren und Duroplasten
- Arten von Thermoplasten, Elastomeren und Duroplasten
- Arten und Funktionen von Additiven
- Lösungsmittel
Werkstoffkunde und Verfahrensgrundlagen
- Kunststoffverarbeitungsverfahren (Überblick)
- Kunststofferkennung
- Extrusion
- Photopolymerisation
- Qualitätssicherung
- Werkstoffprüfverfahren (Kenntnisse)
3D- Druck Verfahren und Druckersysteme
- Verfahrensdarstellung
- Verfahrensvergleich
- Verwendete Materialien
- Marktverfügbarkeit
- Produkteigenschaften
Anwendersoftware zur Druckaufbereitung
- Slicer
- Datenformate
- Anwendersoftware
- Herstellerapplikationen
- use case
- Fehlererkennung, stl - Reparatur
Werkstoffe für die additive Fertigung, Design und Material
- Gegenstand und Bedeutung der Werkstoffkunde
- Physikalische & chemische Vertiefung der Kunststoffe
- Physikalische & chemische Grundlagen der keramischen Werkstoffe
- Herstellung keramischer Werkstoffe
- Lagerung und Recycling
Material- und Oberflächenbehandlung
- Material- und Oberflächenmodifikation von Bauteilen aus Kunststoffen
- Verbundmaterialien
- Nachbehandlung von Bauteilen
- use case
Material: Versorgung-Entsorgung
- Materialbeschaffung
- Materiallagerung
- Entsorgung
- Recycling
- Vorschriften und Datenblätter
- Dokumentation
Materialcharakterisierungsmethoden
- Aufgaben der Werkstoffprüfung, Abgrenzung
- Härte
- Festigkeit bei statischer Belastung
- Festigkeit bei dynamischer Belastung
- Zähigkeit
- Untersuchung des Gefüges
- Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung
- Prüfung Verarbeitungseigenschaften
- Exkursion
Qualitätssicherung und -kontrolle, Kalkulation
- QM - Methoden
- Materialeingangskontrolle
- Maschinenüberwachung
- Status der Anlage
- Regelung der Anlage
- Unregelmäßigkeiten, Pulverauftrag, Riefen
- Materialzustandsmonitoring
- Kalkulation im 3D-Druck
Bauteildesign und Optimierung
- Gestaltungsmethoden
- Designwerkzeuge
- Design, Produktentwicklung und -herstellung
- Kunststoffmaterialbibliothek
- Konstruieren für die additive Fertigung
- Topologieoptimierung
- Virtuelle Überprüfung des Designvorschlags (Glätten, Modifizieren des STL)
- Praktische Übung zur Konstruktion, Datenaufbereitung und Überprüfung
- Verifikation der Simulationsergebnisse anhand realer Bauteile
- Einführung in die Bauteiloptimierung mittels Inspire
- Bionische Designprinzipien für die additive Fertigung
3D – Druck Gesamtprozess - Praxis
- Verwendung fertige 3D – Modelle
- Erzeugung STL
- Anwendung Slicer
- Anwendung von Filament-, Pulver- bzw. Resin-Drucker
- Nachbearbeitung
- Ergebnisvergleich
Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Schutzausrüstungen
- Schutzeinrichtungen
- Verhalten im Falle eines Unfalls
- Umgang mit Gefahrenstoffen
- Dokumentation
- Aspekte von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
- Erkennen und qualifiziertes Verorten der Aspekte von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Rechtliche Grundlagen und Unternehmertum
- Rechtliche Grundlagen
- Haftung
- Risikobeurteilung
- Fachspezifische Normen und Richtlinien
- Copyright
- Versicherung und Haftungsschutz
- Produkthaftung
- Patente
- Gebrauchsmuster
- Geschmacksmusterschutz
- Marken
- Urheberrecht und UWG, inkl. der Folgen einer Verletzung
- Versicherungsschutz
- Unternehmensgründung
3D – Druck Projektarbeit
- Durchführung einer fachspezifischen Projektarbeit
- Projektplanung
- Dokumentation
Abschlussprüfung
Hinweis
Nach erfolgreichem Abschluss des Hauptmoduls erhalten Sie eine positive Stellungnahme der Fachvertretung Kunststoffverarbeiter zum Vorliegen der fachlichen Voraussetzungen der individuellen Befähigung. Diese Bestätigung dient zur Vorlage bei der Gewerbebehörde im Zuge der Gewerbeanmeldung für ein auf 3D-Druck eingeschränktes Kunststoffverarbeiter-Gewerbe. Die vom Gesetzgeber geforderten unternehmerischen Fähigkeiten sind im Zuge der Gewerbeanmeldung auf geeignete Weise zu belegen (z.B. durch die Unternehmerprüfung oder andere Ausbildungen mit entsprechenden Inhalten aus dem Unternehmertraining). Die endgültige Entscheidung trifft immer die zuständige Gewerbebehörde.
Werkstoffe für die additive Fertigung (10 TE)
- Gegenstand und Bedeutung der Werkstoffkunde
- Physikalische & chemische Vertiefung der Kunststoffe
- Physikalische & chemische Grundlagen der keramischen Werkstoffe
- Herstellung keramischer Werkstoffe
- Lagerung und Recycling
Material- und Oberflächenbehandlung (10 TE)
- Material- und Oberflächenmodifikation von Bauteilen aus Kunststoffen
- Material- und Oberflächenmodifikation keramischer Bauteile
- Verbundmaterialien
- Nachbehandlung von Bauteilen
Materialcharakterisierungsmethoden (15 TE)
- Aufgaben der Werkstoffprüfung, Abgrenzung
- Härte (Kunststoffe, Keramiken)
- Festigkeit bei statischer Belastung (Kunststoffe, Keramiken)
- Festigkeit bei dynamischer Belastung (Kunststoffe, Keramiken)
- Zähigkeit (Kunststoffe, Keramiken)
- Untersuchung des Gefüges (Kunststoffe, Keramiken)
- Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (Kunststoffe, Keramiken)
- Prüfung Verarbeitungseigenschaften (Kunststoffe, Keramiken)
- Exkursion in die Labors von AAC und FOTEC
Qualitätssicherung und -kontrolle (15 TE)
- Materialeingangskontrolle
- Maschinenüberwachung
- Status der Anlage (Laser, Scanner, Umluftfilter, …)
- Regelung der Anlage (Atmosphäre, Temperatur, …)
- Pulverbettüberwachung
- Unregelmäßigkeiten, Pulverauftrag, Riefen
- Materialzustandsmonitoring
Design und Material (10 TE)
- Gestaltungsmethoden
- Designwerkzeuge
- Design, Produktentwicklung und -herstellung
- Kunststoffmaterialbibliothek
Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz (10 TE)
- Die wesentlichen Aspekte von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei der Additiven Fertigung werden im Überblick und Zusammenhang von rechtlichem Rahmen (z.B. "Arbeitsplatzevaluierung", "STOP-Prinzip"), Ermittlung und Beurteilung von "Arbeitsstoffen", Arbeitsplatzhygiene und ausgewählten "Arbeitsmittel"-Themen vermittelt.
- Die Befähigung zum selbständigen Erkennen und qualifizierten Verorten der Aspekte von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei der Additiven Fertigung sowie die Befähigung zur sachgerechten Zusammenarbeit mit Präventivfachkräften (vor allem ArbeitsmedizinerInnen, Sicherheitsfachkräfte) zu erwerben ist vorrangiges Lernziel.
Bauteildesign und Optimierung (15 TE)
- Konstruieren für die additive Fertigung
- Datenaufbereitung für die additive Fertigung (Platzierung, Stützstrukturen, Berücksichtigung der Fertigungsparameter)
- Topologieoptimierung
- Virtuelle Überprüfung des Designvorschlags (Glätten, Modifizieren des STL)
- Praktische Übung zur Konstruktion, Datenaufbereitung und Überprüfung
- Verifikation der Simulationsergebnisse anhand realer Bauteile
- Einführung in die Bauteiloptimierung mittels Inspire
- Bionische Designprinzipien für die additive Fertigung
Normen und Richtlinien, Recht Vertiefung (10 TE)
- Produkthaftung
- Patente
- Gebrauchsmuster
- Geschmacksmusterschutz
- Marken
- Urheberrecht und UWG, inkl. der Folgen einer Verletzung
- Versicherungsschutz
Abschluss nach Hauptmodul "Lohnfertigung":
"Kunststoffverarbeiter, eingeschränkt auf die Herstellung von Produkten mittels Kunststoff 3D Drucker"
Hinweis:
Für die eingeschränkte Befähigung ist zusätzlich zum fachlichen Teil (Kurs) auch die Unternehmerprüfung erforderlich
- Startups, die 3D-Druck als Dienstleistung anbieten wollen
- Personen aus Industrie, Gewerbe und Handwerk, die 3D-Druck in der Produktion einsetzen wollen
- Personen, die 3D-Druck-Dienstleistungen ergänzend zu einer bestehenden Gewerbeberechtigung anbieten wollen
- Personen mit Lehrabschluss für Kunststoffformgebung/Kunststofftechnik, die eine Selbstständigkeit als 3D-Druck-Dienstleister planen
Der Zugang zum Lehrgang ist ohne spezifische Vorbildung möglich. Personen ohne Lehrabschluss für Kunststoffformgebung/Kunststofftechnik absolvieren das Basismodul und erlangen damit die erforderlichen Einstiegsvoraussetzungen.
Ing. Franz Langwieser
*AUSBILDUNG:*
Nach Abschluss der HTL für Elektrotechnik folgte das Studium für Elektrotechnik mit der Spezialisierung auf Computer- und Automatisierungstechnik. Während des Studiums im Bereich von Konstruktion und Industriemontagen tätig.
*PRAXISBEZUG:*
Mitarbeit an europäischen Forschungsprojekten mit den darin gemachten Erfahrungen - Schritt zur beruflichen Selbstständigkeit als logische Konsequenz. Tätig im Bereich der industriellen Automatisierung mit den Einsatzgebieten Feldbussysteme, Datenübertragung, dezentrale Steuerungen, Instandhaltung und Softwareentwicklung.
*TRAININGSSCHWERPUNKTE:*
Die Lehrgangsleitung im WIFI NÖ: Fachakademie Automatisierungstechnik, Werkmeisterschule Maschinenbau-Automatisierungstechnik und Kunststofftechik sowie Fachkurse im Bereich Steuer- und Regeltechnik, Industrieautomatisierung, Feldbussysteme, Industriehydraulik und Kunststofftechnik
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