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Soziale Medien als Beruf? Nach dem WIFI NÖ-Lehrgang Social-Media-Management funktioniert das für Johanna Buchecker (25) super. Und damit auch für den Weinbaubetrieb ihrer Familie.
WIFI NÖ: War es das Interesse am Marketing, das Sie zur professionellen Beschäftigung mit den sozialen Medien gebracht hat?
Johanna Buchecker: Umgekehrt, die sozialen Medien haben dazu geführt, dass ich mich mit professionellem Marketing beschäftigt habe. Schon vor Jahren habe ich damit angefangen, für den Weinbau- und Heurigenbetrieb unserer Familie eine Präsenz im Web aufzubauen.
Mit welchen Erwartungen sind Sie dann in den WIFI NÖ-Diplomlehrgang Social-Media-Management gegangen? Und wurden sie erfüllt?
Ich wollte mir für meine Arbeit auf den sozialen Medien ein professionelles Rüstzeug zulegen. Nach all den berufsbegleitenden Freitag-Samstag-Einheiten über ein Semester kann ich sagen: Die Erwartungen wurden voll erfüllt! Von Facebook über Instagram bis LinkedIn haben wir uns mit allen großen Plattformen beschäftigt. Bis zur abschließenden Projektarbeit haben sich Theorie und praktische Übungen immer ergänzt: Von der Frage, wie ich eine Strategie anlege, über den Redaktionsplan bis zur Content-Produktion, wo wir einen Profi-Fotografen als Trainer hatten. In der Gruppe haben wir uns gegenseitig Feedback gegeben und tun das heute immer noch – über eine eigene WhatsApp-Gruppe.
Nachdem Sie den Lehrgang mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen haben: Wie unterscheidet sich ihre Arbeit als „Weinfluencerin“ heute von früher?
Meine Herangehensweise ist analytischer und professioneller. Ich nutze die verfügbaren Tools, um systematisch herauszufinden, was es noch braucht, damit ein Posting auch funktioniert. Dabei zeigt sich: Oft ist das nur ein Dreh am Titel oder in der Bildwahl. Dazu kommt: Tausend Views sind super – aber viel wichtiger ist, dass die richtige Zielgruppe reagiert!
Setzt sich diese neue Professionalität auch in messbare Erfolge um?
Definitiv: Für das Weingut haben wir die Zahl der Viewer von 2.500 auf 22.000 im Monat fast verzehnfacht!
Und wie ist das mit dem Diplom: Ist das ein „nice to have“ für die Dokumentenmappe – oder ein echtes „Wertpapier“?
Es ist der für alle sichtbare Qualitätsbeweis auf einem Markt, wo die Qualifikationen nicht immer so klar erkennbar sind. Bei dieser Gelegenheit noch ein „Danke“ an die Verantwortlichen beim WIFI NÖ: Dieser extrem gut strukturierte Lehrgang hat mir geholfen, dass ich ganz angekommen bin in dem, was ich mache!
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