Dauerausstellung zum Werk Karl Schwanzers eröffnet

v.l.n.r.: WIFI-Kurator Gottfried Wieland, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Architekt Martin Schwanzer, WIFI-Institutsleiter Andreas Hartl. Foto: Josef Bollwein

1972 erbaute Karl Schwanzer das Lehr- und Werkstättengebäude für das WIFI St. Pölten. Bei der Eröffnung repräsentierte das Gebäude den Fortschritt und die technischen Entwicklungen der Zeit und stand symbolisch für den innovativen Charakter des WIFI Weiterbildungsangebotes. Teile der Ausstellung „Gebaute Zukunft“, die im Vorjahr im Stadtmuseum St. Pölten dem Werk des renommierten Architekten gewidmet war – 2018 wäre Schwanzer 100 Jahre alt geworden -, werden nun dauerhaft in fünf Vitrinen im WIFI gezeigt. Zu den Öffnungszeiten des Instituts ist die Ausstellung für Interessierte damit jederzeit zugänglich. Zu sehen sind der Kern der baulichen Entwicklung, Filmmaterial aus der Zeit, Originalmöbel sowie weiter gedachte studentische Konzepte.

WIFI als bedeutendes Werk der Betontechnologie
Schwanzer, der als Liebhaber der Betontechnologie weltweit Bedeutung erlangte, hat mit dem WIFI St. Pölten ein Gebäude geschaffen, das den individuellen Ansprüchen seiner Zeit gerecht wurde und im Laufe der letzten Jahrzehnte mit dem Wachstum des Weiterbildungsanbieters Schritt halten konnte.  Mit dem von Günther Domenig im Jahr 2000 realisierten Zubau und dem zuletzt 2014 errichteten Zentrum für Technologie und Design, hat sich das WIFI zum Schrittmacher für Innovation entwickelt.

Sanierung in Zusammenarbeit mit Denkmalamt
Eine Herausforderung stellt die Renovierung des Hauses dar. Das von Schwanzer entworfene Lehr- und Werkstättengebäude des WIFI ist denkmalgeschützt. Sanierungsarbeiten werden daher in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt vollzogen. Die im Vorjahr renovierte Friseurwerkstätte zeigt das am Beispiel. Weitere Sanierungsarbeiten werden sukzessive in den nächsten Jahren durchgeführt.