Corona-Krise hat digitales Lernen massiv beschleunigt

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Das internationale Marktforschungsinstitut IMAS hat eine Studie „Weiterbildungsbarometer 2020“ im Auftrag des WIFIs der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) durchgeführt. 


Lebensbegleitendes Lernen ist unabdingbar, um beschäftigungsfähig zu bleiben und beruflich Erfolg zu haben: Diese Einsicht ist in der Bevölkerung mittlerweile nahezu unumstritten. Neun von zehn Österreicher/innen (93 Prozent) halten lebensbegleitendes Lernen für wichtig.

59 Prozent der Befragten geben an, dass sie digitale Inhalte und digitale Weiterbildungen nutzen würden. Klare Vorteile durch das Online-Lernen sehen die Befragten darin, dass die Anreise wegfällt, es keine Ansteckungsgefahr mit Covid-19 gibt und diese Art des Lernens bequemer und unkomplizierter ist.

„Das WIFI hat als Nr. 1 in der beruflichen Weiterbildung in den letzten Jahren verstärkt auf das Thema eLearning gesetzt und entsprechende Kursangebote und -formate geliefert“, informiert WIFI-Institutsleiter Mag. Andreas Hartl und freut sich, dass deshalb im heurigen Frühjahr der Großteil der Kurse online fortgeführt werden konnte.
 

Fokus liegt auf Blended Learning


Die IMAS-Studie macht deutlich, dass digitale Lernplattformen das Präsenz-Lernen nicht ersetzen können: Im Durchschnitt wünschen sich die Befragten eine Aufteilung von 40 Prozent Online-Lernen und 60 Prozent Präsenz-Lernen. „Wir sehen die Zukunft im Blended Learning“, ist Hartl überzeugt. Diese Form des Lernens vereint den klassischen Präsenzunterricht im Lehrsaal oder in der Werkstätte mit Online-Unterrichtseinheiten. „Die Studienergebnisse bestärken die Digitalstrategie des WIFI und zeigen auf, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden“, meint Institutsleiter Hartl abschließend.

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St. Pölten, 7.9.2020